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Second Hand online: Ist billiges Weiterverkaufen wirklich nachhaltig?

In den letzten Jahren hat sich Second Hand von einer Nischenwahl zu einem Massenphänomen entwickelt. Gebrauchte Kleidung zu kaufen ist heute einfach, schnell und normal geworden – vor allem online. Oft wird es als automatisch nachhaltig wahrgenommen, mit der guten Absicht, Dingen „ein zweites Leben zu geben“.

Und ja, grundsätzlich hat der Kauf von Second-Hand-Kleidung eine geringere Auswirkung als der Kauf neuer Kleidung. Aber was passiert, wenn Second Hand selbst zu einem Konsummodell wird, das die Logiken von Fast Fashion kopiert?

Ist ein Kleidungsstück gut, nur weil es gebraucht ist? Egal aus welchem Material es besteht, aus welchem Jahr es stammt und auch dann, wenn das Verhandeln des Preises zwischen Privatpersonen seinen Wert mindert?

In einem System, das Geschwindigkeit, hohe Mengen und ständigen Wechsel belohnt, ist das Risiko real: Zirkularität mit einem einfachen Besitzerwechsel zu verwechseln.

Von hier aus entsteht diese Reflexion über Second-Hand-Kleidung. Wir stellen dir deshalb einige Fragen, die dir helfen können zu verstehen, ob dein nächster Kauf wirklich eine geringere Wirkung hat – oder ob es sich doch um einen weiteren impulsiven Kauf handelt.

Second hand – ja, aber welche Materialien?

Second Hand zu kaufen bedeutet nicht automatisch, bewusst zu konsumieren. Die Frage ist nicht nur, woher ein Kleidungsstück kommt, sondern was für ein Kleidungsstück wir in unseren Kleiderschrank legen. Wurde es so entworfen, dass es lange hält? Besteht es aus Materialien (zum Beispiel natürlichen Fasern), die Zeit, Nutzung und Waschen standhalten? Oder wurde es für wenige Einsätze produziert – unabhängig davon, wie viele Besitzer es haben wird?

Zirkularität beginnt nicht mit dem Verkauf von gebrauchter Kleidung, sondern mit Qualität. Ohne Qualität wird Second Hand oft nur zu einer Zwischenstation vor dem Wegwerfen – eine kurze Verlängerung eines Kleidungslebens, das von Anfang an sehr kurz gedacht war.

Second Hand online: gebrauchte Kleidung verkaufen – wie nachhaltig ist das wirklich?

Second hand – ja, aber ist es Fast Fashion?

Ein Fast-Fashion-Teil bleibt Fast Fashion, auch wenn es gebraucht ist. Der Preis ändert sich, nicht seine Natur. Wenn ein Produkt für kurzfristige Trends, mit wenig haltbaren Materialien und Verarbeitung entworfen wurde, lösen sich diese Probleme nicht, nur weil es weiterverkauft wird.

Das Risiko ist sogar, dass der Neukauf von Fast Fashion weiter gefördert wird – mit der Idee: „Ich kaufe es, es kostet wenig, und zur Not verkaufe ich es weiter.“ Doch das, was dieses Kleidungsstück von Anfang an problematisch gemacht hat – schlechte Materialien oder vor allem Überproduktion –, verschwindet nicht durch einen Weiterverkauf.

Second Hand: Fast Fashion bleibt Fast Fashion

Second hand – ja, aber wie alt ist dieses Kleidungsstück?

Diese Frage bringt uns dazu, uns zu überlegen, wann ein Kleidungsstück produziert wurde. Wurde es erst kürzlich neu gekauft und kaum getragen – oder handelt es sich um echte vintage-Kleidung mit Geschichte?

Nicht alles, was gebraucht ist, ist automatisch vintage. Kleidung aus den 1990ern, 2000ern oder noch früher erzählt oft von einer anderen Art zu produzieren: stabilere Materialien, langlebige Verarbeitung, weniger Abhängigkeit von extremen Saisons.

Natürlich ist es sinnvoll, den eigenen Kleiderschrank aufzuräumen und gebrauchte Kleidung zu verkaufen, statt sie wegzuwerfen. Wird das jedoch zweimal im Jahr gemacht und ist der Schrank trotzdem voll mit ungetragenen Teilen, dann wiederholt sich oft derselbe Mechanismus: kaufen, kurz tragen – und dann weiterverkaufen oder wegwerfen.

Second hand – ja, aber wie stark entwerte ich den Preis?

Der Verkauf zwischen Privatpersonen, mit Angeboten und Preisverhandlungen, wirkt auf den ersten Blick zugänglich. Oft führt er jedoch dazu, dass der Wert von Kleidung stark sinkt.

Käufer versuchen, den Preis so weit wie möglich zu drücken, Verkäufer geben nach, weil sie das Teil loswerden möchten. Der Preis wird nicht durch das Brand reguliert, das bei Rabatten trotzdem darauf achten muss, den Wert von Materialien, Arbeit und Prozessen nicht zu zerstören.

Problematisch wird es, wenn auf Second-Hand-Plattformen neue Artikel mit Etikett günstiger angeboten werden als im offiziellen Shop. Der Wert eines Kleidungsstücks wird dann nicht mehr durch seine Qualität bestimmt, sondern nur durch die Verhandlung.

Immer niedrigere Preise lassen uns den echten Wert von Kleidung vergessen: Materialien, Arbeit, Zeit.

Wenn der Preis das einzige Kriterium wird, fördert auch Second Hand Impulsivität statt verantwortungsvollen Konsum. Kleidung, die als „Wegwerfprodukt“ wahrgenommen wird, wird selten gepflegt oder lange getragen.

Aus diesen Überlegungen ist auch unsere eigene Plattform für den Verkauf von gebrauchter Kleidung entstanden: Re-Rifò, verfügbar auf secondhand.rifo-lab.com. Dort prüfen wir Qualität, setzen faire und zugängliche Preise – ohne den ursprünglichen Wert der Kleidungsstücke zu untergraben.

Re-Rifò Second Hand

Second hand – ja, aber wie viel konsumiere ich?

Der vielleicht unbequemste Punkt: Überkonsum bleibt Überkonsum – auch im Second-Hand-Markt. Wenn Second Hand nur dazu dient, immer mehr zu kaufen, sinkt der ökologische Nutzen deutlich.

Eine von Nature durchgeführte Studie, die eine Stichprobe von mehr als 1.000 US-amerikanischen Konsumenten analysierte, scheint die These zu stützen, dass Personen, die häufig Secondhand-Produkte kaufen, oft auch viele neue Produkte erwerben. Dadurch entstehen Konsumgewohnheiten, die sich nicht gegenseitig ersetzen, sondern sich vielmehr addieren.

Second Hand und Konsum

Fazit

Nachhaltigkeit ist oft keine Frage von Labels, sondern von Mengen. Weniger kaufen, besser wählen, länger nutzen – darin liegt der wahre Sinn von Second Hand.

Nachhaltigkeit betrifft nicht nur das Ende eines Kleidungsstücks, sondern auch, wie viel wir kaufen, wie wir es nutzen und warum.

Wenn du das Gefühl hast, dass dir Second Hand aus der Hand gleitet, ist das vielleicht ein wichtiges Signal. Wir hoffen, dass diese Fragen dir helfen können, bewusster zu entscheiden.

Und wenn Second Hand deine Leidenschaft ist, laden wir dich ein, Re-Rifò zu entdecken: gebrauchte und pre-loved Kleidung, aber auch besondere Stücke aus früheren Kollektionen.

 

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